Krieg ist kein Mittel, Konflikte zu lösen!

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Einladung zur Mitarbeit

Ostern 2009

Vom 17. bis 25. Mai 2011 findet in Kingston / Jamaika die „Internationale Ökumenische Friedenskonvokation“ (IÖFK) statt, zu der der Ökumenische Rat der Christlichen Kirchen einlädt. Am Ende der „ Dekade zur Überwindung der Gewalt“ sollen auf dieser internationalen Konferenz die Ergebnisse der über zehnjährigen Arbeit vorgetragen und Schlussfolgerungen gezogen werden.

Das Besondere dieser Einladung besteht darin, dass die Versammlung „von unten“ und von Vertretern aller Religionen und von Institutionen vorbereitet werden soll, die sich weltweit mit der Gewalt und ihrer Überwindung beschäftigt haben.
„Von unten“ heißt, die Kirchen und Religionsorganisationen werden hier nicht verstanden als hierarchische Systeme, sondern als Sprachrohr der betroffenen Menschen, also ihrer Mitglieder, als Bewegung.

Zehn Jahre lang hatten sich christliche Kirchen, Gemeinden, Institutionen und Gruppen mit diesen Problemen schwerpunktmäßig beschäftigt; die UNO hatte für das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends eine ähnliche Dekade ausgerufen.

Für diese Konferenz besteht die große Chance, zu folgendem Beschluss zu kommen:

Krieg wird geächtet! Künftig sollte kein Mensch gegenüber Gott und seinem Gewissen verantworten können, an der Entwicklung der modernen Waffen mitzuarbeiten, damit Handel zu treiben, sie einzusetzen.

Konflikte können nicht mit militärischen Mitteln gelöst werden.

 

Die zuständigen Gremien und Organisationen der UNO, die NGOs, die Universitäten der Welt und insbesondere die Jugendorganisationen in allen Ländern werden aufgefordert, Strukturen zur Realisierung dieses Beschlusses vorzuschlagen, öffentlich zu diskutieren und zu helfen, diese in politische Realität umzusetzen.

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(das ist ein Entwurf)

 

I.

Auf dieser Weltfriedenskonferenz im Mai 2011 soll es endlich zu dem weitreichenden Beschluss kommen. Wir rufen alle Menschen auf, Vorschläge zur präzisen Formulierung und zur Begründung einzureichen und mit uns abzustimmen. (Kontakt: friedenstexte(at)web.de).

Wenn auf dieser Versammlung Beschlüsse gefasst werden, hat das nur dann Auswirkungen auf das Leben der Menschen, wenn sie eine breite Zustimmung und Unterstützung finden, so dass diese Beschlüsse durch Vereinbarungen, Regelungen und Gesetze in die Realität übersetzt werden, an die sich auch die Mächtigen dieser Erde halten müssen.

In vielen Ländern und auf allen Kontinenten gibt es Menschen und Gruppen, die sich seit Generationen mit der Überwindung von Gewalt ohne militärische Mittel beschäftigen. Diese Initiativen, Gedanken und Erkenntnisse müssen jetzt zusammengeführt werden, damit eine wirkungsvolle Bewegung entsteht.
Bitte übersetzen Sie diese Einladung in viele Sprachen und geben Sie sie weiter (national und international!), damit sich viele beteiligen. Im Internet sollen die Texte, auf die wir uns geeinigt haben, auf www.krieg-aechten.net veröffentlicht werden.  

Jetzt endlich muss der Schlusspunkt hinter diese lange qualvolle Kriegsgeschichte und Erkenntnis gesetzt werden, dass Krieg kein Instrument zur Lösung von Konflikten ist.

Krieg wird geächtet!

Die reichen Möglichkeiten aus allen Kulturen einzusetzen, weiter zu entwickeln und zu praktizieren, damit Konflikte zwischen einzelnen Menschen, Gruppen, Ethnien und Völkern ehrlich angegangen und so die Überlebensprobleme in dieser gefährdeten Welt geklärt und immer wieder geregelt werden. Das geht nur ohne Krieg.

II.

Um den Delegierten der Konferenz und allen darüber Debattierenden fundiertes Material zu geben, wird ein Reader vorbereitet, in dem die wichtigsten Ergebnisse aus allen Wissenschaften zusammengestellt und unter www. krieg-aechten.net in möglichst vielen Sprachen veröffentlicht werden.

Wir bitten Sie alle, uns entsprechende Texte aus Ihren Kulturkreisen zur Verfügung zu stellen, die Ihrer Meinung nach in diesen Reader gehören, vor allem kurze wissenschaft-liche Begründungen und Forschungsergebnisse und andere wichtige Texte zur Unterstützung unseres Beschlussvorschlags.

Außerdem wünschen wir uns kurze Grußworte ihrer Organisation, so dass wir ein überzeugendes Dokument zusammenstellen können, das den Delegierten zur Vorbereitung der Tagung in Kingston / Jamaika gegeben wird.

Denjenigen, die immer wieder mit Gewalt drohen, die Konflikte schüren und durch Gewalt zu ihren Gunsten auf Kosten anderer entscheiden wollen, muss das Handwerkszeug, müssen die Finanzen und die Gefolgschaft verweigert werden!

Wir suchen Menschen, die übersetzen helfen.

Michael Held

Arbeits- und Koordinierungsstelle Praktische Schritte für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung
Simon-Haune-Str. 15, 36251 Bad Hersfeld
Tel.: 06621-620186,
E-mail: A-P-S(at)gmx.de

Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Schritte tun
können das Gesicht der Welt verändern

 (afrikanisches Sprichwort)

 

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